Lage: Altstadt Wasserburg am Inn
Grundstück: 820 m²
BGF: 1.600 m²
Projektstand: Erfolgreich veräußert
Ausgangssituation
Begleitung eines privaten Eigentümers bei der Entwicklung mehrerer ungenutzter Grundstücke in exponierter Wohnlage im südlichen Münchner Umland.
Begleitung einer privaten Eigentümerin bei der strategischen Entwicklung eines ehemaligen Speditionsgrundstücks am Rande der historischen Altstadt von Wasserburg.
Die Eigentümerin hatte die Liegenschaft geerbt und plante mittelfristig eine Verlagerung ihres Lebensmittelpunkts ins Ausland. Ziel war es daher, das Grundstück baurechtlich neu zu entwickeln und eine langfristig tragfähige Grundlage für die Verwertung des Areals zu schaffen.
Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass der bestehende Bebauungsplan für das Grundstück ursprünglich keinerlei Bauräume vorsah, da das Gesamtareal historisch im Zusammenhang mit einer ursprünglich geplanten Autohausnutzung betrachtet wurde, die jedoch nie realisiert wurde.
Analyse
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich innerhalb der sensiblen städtebaulichen und denkmalrechtlichen Situation eine wirtschaftlich sinnvolle Bebauung ermöglichen lässt.
Hierzu erfolgten umfangreiche Abstimmungen mit Stadtplaner, Bauamt und Denkmalschutzbehörden. Parallel wurden die bestehenden Vorgaben, Sichtachsen und denkmalrelevanten Rahmenbedingungen analysiert und kartiert.
Besondere Bedeutung hatte dabei die Einbindung barrierefreier Wohnnutzung, da die Stadt innerhalb der überwiegend denkmalgeschützten Altstadt nur eingeschränkt Möglichkeiten zur Schaffung moderner und barrierefreier Wohnflächen besitzt.
Konzept
Im Rahmen der baurechtlichen Entwicklung wurde die Neuaufstellung des Bebauungsplans begleitet und gemeinsam mit den beteiligten Fachstellen ein neues städtebauliches Konzept entwickelt.
Ziel war die Schaffung einer hochwertigen Wohnnutzung mit großzügigen Baufeldern unter Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes und der eher kleinteiligen, historischen Stadtsilhouette.
Das entwickelte Konzept sieht ein Ensemble aus zwei Baukörpern mit einer Gesamt BGF von ca. 1.600 m².
Parallel hierzu wurden die gewünschten baulichen Ausnutzungen sowie die zukünftige Struktur des Areals eng mit den zuständigen Behörden abgestimmt.
Ergebnis
Im Ergebnis konnte ein neuer Bebauungsplan mit deutlich erweiterten Baufeldern und langfristig gesichertem Baurecht geschaffen werden.
Die Verbindung aus sensibler städtebaulicher Einbindung, abgestimmter Wohnnutzung sowie klarer baurechtlicher Struktur bildete die Grundlage für die erfolgreiche Veräußerung des gesamten Areals in zwei Tranchen.
Baurechtliche Potentiale gezielt erschließen.
Baurechtliche Möglichkeiten strukturiert weiterentwickeln und belastbare Grundlagen für die weitere Planung schaffen. Im Rahmen eines unverbindlichen Erstgesprächs bewerten wir mögliche Entwicklungsperspektiven Ihrer Immobilie.